AG Münster, Urteil vom 08.03.2012 – 3 C 4334/10

BGB § 543 Abs. 1, § 569 Abs. 2

Aus der Wohnung des Mieters dringt unerträgliche Geruchsbelästigung, die der Mieter trotz Fristsetzung und Einschaltung des Mietervereins nicht beseitigt,

Das Amtsgericht Münster gibt der Räumungsklage des Vermieters statt und stellt darauf ab, dass dem Vermieter selbst bei Berücksichtigung einer langen Wohndauer des Mieters eine Fortdauer des Mietverhältnisses nicht zuzumuten sei; der Vermieter müsse nicht zuwarten, bis andere Mieter Mietminderungen geltend machen oder Kündigungen vornehmen, zumal eine ausreichende Frist zur Abhilfe gesetzt worden sei. Der Hausfrieden gemäß § 569 Abs. 2 BGB sei so nachhaltig gestört, dass eine Vertragsfortsetzung für den Mieter nicht zumutbar sei.

Dr. Meinhard Meinel
Rechtsanwalt

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